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Die Sommerferien sind viel zu schnell vorbei und damit auch die polikruhige Zeit.

Am 1. September 2019 stimmen wir über die kantonale Umsetzungsvorlage der eidgenössischen Steuervorlage ab. Wir erinnern uns: Das Ausland hat Druck gemacht, um die Steuerprivilegien der Statusgesellschaften in der Schweiz abzuschaffen, ansonsten die EU die Schweiz auf eine schwarze Liste der Steueroasen setzen wollte. Die Steuerprivilegien wurden mit der eidgenössischen Vorlage abgeschafft und der AHV zwei Milliarden Franken zugewiesen. Mit der Annahme wurde den Kantonen aber auch die Möglichkeit gegeben, die ansässigen Unternehmungen steuerlich weiter zu entlasten.

Maximale Entlastung für Unternehmen
Dabei ist der Kanton Zürich bei allen Massnahmen bis an die maximal mögliche Entlastungsgrenze gegangen. Nutzt eine Firma in Zukunft alle Möglichkeiten, kann sie ihren steuerbaren Gewinn bis auf 30 Prozent reduzieren. Daneben soll noch der Gewinnsteuersatz gesenkt werden, was eine weitere Steuerreduktion um 12,5 Prozent nach sich zieht. Und in drei Jahren soll eine weitere Entlastung von 12,5 Prozent folgen.

Damit sich Gemeinden und Kirchen an die Steuerausfälle gewöhnen können, wird ihnen vom Kanton für eine beschränkte Zeit ein Zuschuss gewährt und der Kanton bezahlt etwas mehr in den Gemeindeausgleich und an die Zusatzleistungen. Der Kanton veranschlagt die Steuerausfälle mit rund 500 Mio. Franken pro Jahr, die kompensiert oder eingespart werden müssen. Bei den Einnahmen ist mit höheren Steuern und Gebühren für alle zu rechnen, auf der Ausgabenseite mit einem Leistungsabbau.

Der Kanton Zürich hat Unternehmen viel zu bieten
Der Kanton Zürich überzeugt als guter Standort, mit hervorragenden Hoch- und Fachhochschulen, mit einer sehr gut ausgebauten Infrastruktur und einem stabilen politischen und einem zuverlässigen Rechtssystem. Die Steuern sind bei der Ansiedlung einer Unternehmung nur einer von vielen Faktoren. Steuerausfälle in diesem Umfang gefährden die hohe und gute Lebensqualität in unserem Kanton, weshalb ein Nein die richtige Parole ist.

Herzlich Ihre

Regula Kaeser-Stöckli